Gutshof Kanena

Rittergut im Dornröschenschlaf

Am Stadtrand von Halle steht seit vielen Jahren ein großes landwirtschaftliches Gut leer. Es handelt sich um einen Ort mit viel Ausstrahlung und Geschichte. Seit der Stillegung in den 1990er-Jahren konnte das ehemalige Rittergut keiner Nutzung zugeführt werden und steht seit Jahren zum Verkauf.

Landwirtschaft und Natur für Kinder erfahrbar zu machen ist das Ziel des Kinder-bauernhofes, der sich in einem der Gutsgebäude ansiedeln möchte. Das Gesamt-ensemble bietet jedoch weitaus mehr Platz und Möglichkeiten!

Daher wurde ein Gesamtrahmen für die „Wieder-Gut-Machung“ erarbeitet: Wohnen und Arbeiten am idyllischen Stadtrand von Halle (Saale). Die großen Gebäude sowie die umgebenen unbebauten Flächen warten geradezu auf Ideen und Konzepte, die sich hier umsetzen lassen.
Fest steht bereits, dass es viele Kinder, eine Gärtnerei zum Anfassen mit frischem Bioobst und -gemüse und ein paar Tiere auf dem Gelände geben wird. Zudem wünschen wir uns ein Café mit Laden auf dem Gut.

Die Wohnnutzung des Gutshofs an sich ist kompliziert, daher liegt der Fokus auf der Vergabe der Gewerberäume. Wer auf dem Hof seine Arbeitsstätte errichtet, hat Aussicht auf Wohnen direkt im Gut.

Da wir eine zukunftsfähige Gemeinschaft sein wollen, verbindet uns ein nachhaltiger Leitgedanke.

  • Respekt gegenüber Mensch und Natur mit dem Anspruch zur positiven Entwicklung von sich selbst und seiner Umwelt
  • Offenheit und liebevoller Umgang mit Kindern, jedem „Anders Scheinenden“, Tieren und Pflanzen

Wir suchen Menschen, die ein starkes ökologisches und soziales Bewusstsein leben und tragfähige Ideen haben, ihre Fähigkeiten zu nutzen. Mit „tragfähig“ meinen wir, dass er-sichtlich werden sollte, wie sich die angestrebte Arbeit finanziert. Wir brauchen Konzepte, die für mindestens 10 Jahre belegen können, die entsprechende Miete aufzubringen. Leider fehlt uns für Experimente der finanzielle Spielraum.

Wir wünschen uns nachhaltige Projekte in den Bereichen Handwerk, Kunst, Bildung, Betreuung, Gesundheit, Gastronomie, Naturschutz, Garten/ Landwirtschaft …
Möglich sind Kunstateliers, Holzbearbeitung, Keramik, Biobäckerei, Mosterei, Brauerei, Imkerei, … ; Betreuung von Behinderten, Kindern, Senioren, … ; Gesundheits- Sport- und Erholungsangebote … ; Café-Betrieb, Landladen, … ; Landwirtschaft … und vieles mehr

Zunächst sammeln wir alle Interessenten und planen den Ausbau von erst mal einem Gebäude. Wir kalkulieren die Kosten, machen die Verträge und bauen dann. Natürlich können wir durch vielfältige Mitarbeit und Fördergelder die Kosten senken, leider muss aber das Meiste komplett neu gebaut werden (außer Fassaden), d.h. wir müssen mit üblichen Preisen für sanierten Raum rechnen. Unser „Investor“ will keine großen Gewinne rausschlagen, aber möchte seine Ausgaben in etwa 25 Jahren wieder zurückbekommen. Eine Staffelmiete oder ein Kauf seines Anteils per Mietabzahlung sind möglich. Die Neben-kosten werden durch ökologische Bausysteme gering sein. Die Sanierung der weiteren Gebäude erfolgt in 1-2 Jahresabständen. Mit einer Baustelle von ca. 10 Jahren müssen wir leben.
Macht Euch ein Bild vor Ort (bitte nur von außen): Gutsweg 42, Halle – Kanena
Wer Interesse oder Ideen hat, kann sich gerne melden.

Wir sind auch dankbar für Infos und Kontakte bezüglich „Ökologisch Bauen“, günstige Baumaterialien, Arbeitskräfte sowie Fördermöglichkeiten.

Undine Günther

info(at)tagesmutter-undine.de