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Allgemein Kinderbauernhof Kanena

Unterstützt den Kinderbauernhof!

Die derzeitige Situation trifft den Kinderbauernhof und damit die dort aktiven Honorarkräfte besonders hart. Von einem Tag auf den anderen mussten wir sämtliche Projekte, Veranstaltungen und die regelmäßigen Termine mit Kindergruppen absagen. Seit zwei Jahren stecken wir viel Zeit, Energie und Herzblut in dieses Projekt, um Stadt- und Landkindern das Erfahren von Natur, Landwirtschaft und ihrem eigenen Wirken zu ermöglichen. Die Wintersaison ist für uns schon schwierig zu überbrücken und wir haben uns riesig gefreut, im März endlich mit unseren Kursen zu starten. Rund 100 Kinder würden jetzt regelmäßig auf den Kinderbauernhof kommen, um mit uns zu gärtnern, Tiere zu versorgen, zu kochen und einfach Kind sein zu dürfen. Jetzt herrscht gähnende Leere, aber die Tiere und den Garten halten wir natürlich trotzdem in Schuss. Bisher ist nicht abzusehen, ob die angekündigten Hilfen auch wirklich bei uns ankommen.

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Kinderbauernhof Kanena

Aktivitäten-Stopp auf dem Kinderbauernhof

Auch wir schließen die Tore des Kinderbauernhofs für BesucherInnen. Der Offene Garten entfällt bis auf Weiteres. Das Winterfeuer diesen Samstag fällt aus. Wir halten euch auf dem Laufenden über Änderungen und über all die anderen geplanten Termine.

Auch wenn wir diesen Schritt für sinnvoll halten, fällt er uns nicht leicht. Wir denken mit Sorge an die Kinder, die sonst jede Woche zu uns kommen. Viele von ihnen sind sich selbst überlassen, wenn Schule und Freizeitangebote wie unsere Kooperationspartner oder unser Projekt AufgeTafelt (und damit z. B. warme Mahlzeiten) wegfallen. Wir sorgen uns selbst um unsere persönlichen Existenzen, da wir alle ehrenamtlich oder auf Honorarbasis freiberuflich im Projekt arbeiten und nun nicht wissen, wie es weitergeht. Auch die Zukunft des Kinderbauernhofs kann so ins Wanken geraten. Aber wir wissen, dass es vielen anderen Vereinen und Projekten auch so geht. Wir sind uns bewusst, dass es viele andere viel härter trifft als uns. Und uns wir besinnen uns auf die Dinge, die wir jetzt auch tun können, wo keine BesucherInnen zu uns kommen: Die Tiere versorgen, Beete anlegen, den Garten pflegen… Damit alles blüht und wächst, wenn wir die Tore wieder öffnen können.

Kommt gut durch diese außergewöhliche Zeit!