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Allgemein Gemeinschaftsgarten am Küttener Weg

der Kürbis Red Kuri

Im Kütti-Garten wollten wir dieses Jahr allerhand verschiedene Kürbissorten ausprobieren. Nach der Voranzucht waren wir auch guter Dinge, alle Pflanzen standen gut im Saft, wie man so schön sagt. Die raue Wirklichkeit unseres Gartens hat dann aber schnell kurzen Prozess gemacht. Von den 10 Kürbispflanzen hat nur die Sorte Red Kuri den Widrigkeit getrotzt. Dafür haben diese drei Pflanzen aber den Garten weitflächig in Beschlag genommen und verwöhnen uns seit ein paar Wochen mit herrlichen aromatischem Früchten.

Klar ist, dass wir davon Saatgut schöpfen, um auch im nächsten Jahr wieder gut versorgt zu sein.

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Tomatenhaus im Kütti

Das hatten wir uns für dieses Jahr fest vorgenommen, ein Tomatenhaus sollte her. Die Bedingungen dafür waren sehr gut. Wir hatten eine, sich im Sommer schön aufheizende Rückwand, und einen bisher unbearbeiteten Erdbereich davor. Als wir jedoch starteten, den Boden für dieses Unterfangen vorzubereiten, erinnerten wir uns, warum wir so lange darum herumgeschlichen waren. Im Erdboden waren die Überreste eine alten Hütte planiert worden und nur leicht mit Erde und Schutt verdeckt gewesen. Für die Brennesseln ein wahres Paradies, die hier den scheinbar perfekten Lebensraum gefunden und sich großzügig ausgebreitet hatten.

Nachdem wir unserem archäologischem Auftrag überdrüssig worden, musste eine andere Lösung her. Für dieses Jahr soll es erst einmal so genügen, aber nächstes Jahr werden wir den Boden weiter verbessern und in die Höhe, statt in die Tiefe arbeiten. Ein Anfang ist auf jeden Fall gemacht. Zehn Pflanzen sind letzte Woche in ihr neues Domizil eingezogen, darunter Sorten wie: „goldene Königin“, „Money Maker“, „black cherry“, „white cherry“, „Ochsenherz“, „Dorenia“.

Weiterentwicklung _ August 2022

Die hohen Temperaturen und die lang anhaltende Trockenheit setzen auch unseren Tomaten zu. Nicht nur unser Kopf glüht bei über 35 Grad Celsius im Schatten, auch die Tomatenfrüchte zeigen Sonnenbrand. Eine passende Lösung musste her. Dabei wollten wir Material verwenden, welches sich in unseren Hütten angesammelt hatte. Das Dach haben wir mit Kalkfarbe gestrichen. Vor dem Tomatenhaus haben wir einen mobilen Sonnenschutz aufgebaut. Ein altes und schon zerschlissenes Sonnensegel kommt so wieder zum Einsatz, um die Sonneneinstrahlung auf die Tomatenpflanzen zu reduzieren. Dabei bleibt genug Raum für die Luftzirkulation. Die Mulchschicht aus Brennesseln und Stroh hilft, die Wasserverdunstung zu verringern. Sobald die Temperaturen sinken, kann das Sonnensegel wieder abgebaut werden und ermöglichen den Tomaten jeden Sonnenstrahl einzufangen.

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Kirschernte

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Kütti-Gang vergrößert sich